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Gute besuchte Pressekonferenz für die LERNPATEN SAAR

IHK Saarland sichert die Qualität für die Seminare

Die operative Phase des von der Stiftung Bürgerengagement initiierten Projekts „Lernpaten Saar“ hat jetzt begonnen. Den offiziellen Startschuss gaben Bildungsminister Ulrich Commercon, der scheidende und der künftige Vorsitzende des Stiftungsrates Dr. Hanspeter Georgi bzw. Volker Giersch sowie der Präsident der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt, Hans Joachim Müller, im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumen der IHK. Minister Commercon betonte bei der Vorstellung des Projekts unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Die Verbindung von schulischem Erziehungs- und Bildungsauftrag mit einer ehrenamtlichen Begleitung kann zu einer erfolgreichen Bildungslaufbahn beitragen.“ Die Entscheidung, ob eine Schule an dem Projekt teilnehme, obliege den Schulen, die von Seiten des Ministeriums angeschrieben werden bzw. werden. Die Kooperation zwischen Schule und den Projektträgern wird durch eine Kooperationsvereinbarung geregelt. Die Einbindung der Eltern erfolgt über die Schule, die auch als Treffpunkt für Lernpate und Patenkind vorgesehen ist.

Den ehrenamtliche Part will die Landesarbeitsgemeinschaft PRO EHRENAMT mit vielen, kleinen Netzwerken über das ganze Saarland verteilt gewährleisten. Diese Netzwerke sollen weitgehend selbstverantwortlich vor Ort agieren können.

Bei der Konzeption der „Lernpaten Saar“ geht es um die Unterstützung und Förderung insbesondere von Kindern und Jugendlichen, bei deren Familien soziale Faktoren berücksichtigt werden müssen und die durch weitere Bildung mehr Chancengleichheit und soziale Integration erfahren sollen. Ebenso möchten die „Lernpaten Saar“ Unterstützung und Hilfe bieten für Menschen, die aufgrund ihres Migrationshintergrundes eine unklare Prognose und somit einen besonderen Unterstützungsbedarf haben.

„Die Zukunft unserer Kinder ist uns ein bedeutendes Gut“, sagte Dr. Georgi beim Start des Ehrenamtsprojekts. Die Lernpaten werden eine 1:1-Betreuung in der Schule und darüber hinaus verwirklichen. Kandidaten im Alter von 18 bis 80 sollen eine gewisse Lebenserfahrung und Fähigkeiten im Umgang mit jungen Menschen mitbringen. Sie werden in einer Seminarphase auf die zukünftigen Aufgaben gründlich vorbereitet. Hans Joachim Müller: „ Ich bin überzeugt, dass die „Lernpaten Saar“ eine große Resonanz in der saarländischen Bevölkerung erfahren.“ Gerade in der saarlandweiten Vernetzung des Projekts sieht er die großen Erfolgschancen. „Punktuell gab und gibt es bereits ähnlich Projekte, die in die Aktion „Lernpaten Saar“ eingebunden sind.“ Der erste Lehrgang für die Lernpaten beginnt am 19. Mai und endet Anfang Juli; nach den Herbstferien soll der erste Ausbildungslehrgang seine Tätigkeit mit den Kindern aufnehmen.

Die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes engagiert sich ebenfalls bei diesem Projekt. Hauptgeschäftsführer Volker Giersch: „Junge Menschen brauchen eine Zielperspektive für die berufliche Entwicklung, vielen von ihnen brauchen Halt und Unterstützung. Die Wirtschaft ist von der Initiative „Lernpaten Saar“ sehr angetan. Deshalb übernimmt die IHK auch Organisation und Finanzierung der Qualifizierungsmaßnahme der künftigen Lernpaten. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der HTW.

Neben der Stiftung Bürgerengagement Saar haben das StiftungsForumSaar und viele andere Stiftungen sowie Partner in der Wirtschaft Unterstützung zugesichert.

Weitere Informationen im Internet unter www.lernpaten-saar.de.

SZ-Bericht


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