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13.11.2019

Berechtigte Forderungen durch das Netzwerk Bildung für alle

Konstruktive und weitgehende Vorschläge für mehr Bürgerengagement


Ganz engagiert und fokusiert haben die 23 Teilnehmer bei der 5.Tagung des Netzwerks Bildung für alle im Saarland gearbeitet und diskutiert. Die Thematik bei dieser Sitzung in der Kreisverwaltung Neunkirchen war anspruchsvoll, war aber auch sehr spannend und lohnend: Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement heute und morgen - eine Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse für eine Zusammenarbeit mit der Politik auf Augenhöhe.

Die Granatenforderung war eine Engagement-Ministerium im Saarland mit entsprechend gutem Budget, eine Engagement-Kampagne wie wir sie im Jahr 1996 mit dem Jahr des Ehrenamtes schon einmal hatten. Verbesserung der Beratungsleitungen, mehr Wertschätzung, stärkere Vernetzung des Engagements im Saarland, verbesserte Nutzung der digitalen Möglichkeiten (engagiert.saarland) war weitere High-Lights, die nach drei Stunden zusammengetragen waren. Es wurde auch Kritik geäußert im Bezug auf den Stillstand in der Politik, der nicht umgesetzte Bürokratieabbau und die mangelnde Akzeptanz der Engagementarbeit bzw. das Verlagern der Daseinsgrundlagen vom Staat immer mehr in die freiwilligen Strukturen (siehe Tafeln, die aus dem Boden sprießen oder Engagement bei Integration geflüchteter Menschen). 

Wir stehen im Saarland derzeit in der Vereinsdichte, in der Gesamtzahl der Ehrenamtlichen und im Zusammenhalt der Menschen ganz weit vorne in der Bundesrepublik Deutschland. Wir wissen, dass man das Ehrenamt hegen und pflegen muss, dass das Ehrenamt der Kitt in unserer Gesellschaft ist. Dies gilt es zu bewahren und durch kreative Entscheidungen weiter zu befördern. Die Politik sollte auf die Sorgen, Nöte, Vorschläge hören und auf Augenhöhe mit den Engagierten zusammenarbeiten. 

Es hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Die nächste Tagung findet im Mai 2020 im Landkreis Merzig-Wadern.


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